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Koordinierung der Gender- Arbeitsgruppe Rebrip
 

Das Rebrip (Rede Brasileira pela Integração dos Povos)- Brasilianisches Netzwerk für die Integration der Völker ist eine Verbindung von NGOs, sozialen Bewegungen, Gewerkschaften und unabhängigen und pluralistischen Berufsverbänden, die in Prozessen der regionalen Integration und des Handels tätig sind, die sich für den Aufbau einer demokratischen Gesellschaft, auf der Grundlage der wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen, ethischen und ökologisch nachhaltigen Entwicklung engagieren.

Es sucht Alternativen für eine hemisphärische Integration, gegen die Logik der Liberalisierung des Handels und der Wirtschaft, die derzeit überwiegend in den wirtschaftlichen Abkommen im Gange ist. Um sich besser organisieren zu können, ist Rebrip aus unterschiedlichen Arbeitsgruppen zusammengesetzt: Landwirtschaft, geistiges Eigentum, Dienstleistungen, Nachhaltigkeit, Parlament und Gender, unter Berücksichtigung der verschiedenen Aspekten, die in den Handelsverhandlungen und der regionalen Integration mit eingebunden sind.

Der internationale Handel nimmt eine stets expandierende Rolle im Hinblick auf das Schicksal der Völker und Staaten. In Amerika, und besonders in Brasilien, führen die Auswirkungen des Handels zu großen Veränderungen und erheblichen Konsequenzen für das Leben der Menschen. Darüber hinaus sind die Auswirkungen der Handelspolitik im Hinblick auf die Geschlechter nicht "neutral". Und wer die aktuelle Handelspolitik beobachtet, besonders die Abkommen der FTAA, kann die gegenwärtigen Auswirkungen der wirtschaftlichen Liberalisierung und die gravierenden Folgen für das Leben der Frauen feststellen.

In diesem Sinne koordiniert das Equit Institut die Arbeitsgruppe Gender, an der verschiedene Frauenorganisationen teilnehmen, die sich für die Einbeziehung dieser Perspektive in den regionalen und globalen Verhandlungsprozessen einsetzen. Die Arbeitsgruppe Gender hat ihren Schwerpunkt auf die Ausbildung der Feministinnen- und Frauengruppen gelegt, in Themen der Wirtschaft und des Handels zur Stärkung der Frauen in ihrer Beteiligung an politischen Entscheidungen, die im Zusammenhang mit den Integrationsprozessen stehen. Sie hat ebenfalls die Verhandlungsprozesse, an denen Brasilien beteiligt ist, sowohl auf nationaler, wie auf internationaler Ebene, verfolgt und verbreitet, seien es die FTAA, EU-, Mercosur- oder WTO- Abkommen.

Die Themen der Verhandlungen, welche die größten Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und seinen geschlechtsspezifischen Ungleichheiten, sowie auf den Alltag und der Aufgabe der Fortpflanzung haben, sind besonders von Interesse für die Arbeitsgruppe. So bilden Themen, wie die Verhandlungen über die Landwirtschaft, Geistiges Eigentum und Dienstleistungen in den bereichen Gesundheit, Bildung, Wasser und den öffentlichen Dienstleistungen im allgemeinen, einen Teil der Forschungen und der spezifischen Aktionen der Gender- Arbeitsgruppe.