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Die
Gender-Sichtweise gibt und zu denken, wie soziale Beziehungen und die
Rollen, die Männern und Frauen zugeschrieben werden, eine ungleiche
Wertung erfahren haben, die zu einer Hierarchie führte, welche allmählich
die Unterordnung der Frauen "naturalisierte".
Doch die soziale Teilung der Arbeit erlebte in den letzten Jahren wichtige
Veränderungen. Einerseits kann man feststellen, dass die Situation
der Frauen, aufgrund der besseren Schulbildung und des zunehmenden Eintritts
in den Arbeitsmarkt, sich verbessert hat. Auf der anderen Seite jedoch,
blieben die Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern in den Arbeitsbedingungen
und der Vergütung der Arbeit weiter bestehen.
Das Bestehen dieser Ungleichheiten führt zu einer gewissen Verletzlichkeit
der Frau, welche die Vertiefung der Demokratie und das Erleben von citizenship
für alle verhindert.
Gleichzeitig werden die Geschlechterbeziehungen in der Gesellschaft von
ungleichen sozialen Beziehungen durch (Gesellschafts-) Schichten, Rassen
und Ethnien begleitet, die entscheidend für die Entstehung von unzähligen
Diskriminierungen und Ungerechtigkeiten sind.
Aus diesem Grund bemüht sich das EQUIT Institut, zur Autonomie der
Frau als Rechtssubjekt und zur Gleichheit zwischen Mann und Frau, als
eine Frage der Menschenrechte und als die Bedingung für soziale Gerechtigkeit,
beizutragen.
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